Hauptseite
 

- LSK/LV -

 
 
- das 71. Jagdfliegerkorps der GSSD/WGT -
 
 
 
         
  „Das 71. Jagdfliegerkorps der GSSD/WGT ( 71. JFK) Wittstock - eine kurze Darstellung..
Historie:
Am 10.12.1942 aufgestellt als 3. Fliegerkorps und Teilnahme an der Schlacht um die Seelower Höhen und Berlin..

Nach dem WK2 in 1945 bestehend aus der 265. Fliegerdivision Dallgow und der 278. Fliegerdivision Elstal.
Stationierung des Korps von 1945 bis 1947 in Dallgow bei Falkensee.

1947 verlegte das Korps nach Wittstock und wurde dort dann entsprechend seiner neuen Bestimmung innerhalb der GSSD aufgebaut und ausgestattet.
Am 10.01.1949 umbenannt in 71. Fliegerkorps.

Struktur des Korps im Jahre 1950 :
  • 145. Fliegerdivision in Rechlin
  • 175. Fliegerdivision in Peenemünde
  • 263. Fliegerdivision in Finow

    Im Oktober 1951 wurde die 175. Division durch die 125. Division ersetzt.
    Im Oktober 1952 wurde die 145. Division durch die 123. Division ersetzt.
    Die 263. Division verlegte von Finow nach Damgarten.

    Damit entstand die Struktur von 1952:
  • 123. Kampffliegerdivision in Rechlin
  • 125. Kampffliegerdivision in Finow
  • 263. Kampffliegerdivision in Damgarten/Pütnitz.

    Es folgten Umgruppierungen:
    Im Oktober 1953 wurde 263. Division durch 16. Division ersetzt.
    Im Oktober 1956 verließ die 123. Division die DDR.
    Die 125. Division verlegte von Finow nach Rechlin und wurde dort zur Bombenfliegerdivision formiert.
    Auf dem FP Finow fortan nur noch einm Fliegerregiment der 16. Division.
    Damit entstand die Struktur von 1960:
  • 125. Bombenfliegerdivision in Rechlin
  • 16. Gardejagdfliegerdivision in Damgarten/Pütnitz.

    Im April 1980 folgte dann die im Beitrag zur 16. Luftarmee bereits beschriebene Strukturreform. das 71. Korps übernahm die Divisionen des bisherigen 61. Korps.

    Damit entstand die Struktur von 1980:
  • 125. Jagdbombenfliegerdivision in Rechlin -( administrativ)
  • 105. Jagdbombenfliegerdivision in Großenhain - (administrativ)
  • 16. Gardejagdfliegerdivision in Damgarten/Pütnitz.
  • 6. Gardejagdfliegerdivision in Merseburg.
  • 126. Jagdfliegerdivision in Zerbst.

    Für die Jagdfliegerkräfte erfolgte fortan die Führung des Einsatzes DHS aud dem Kommandopunkt des 71. Korps in Wittstock.
    Für die 2 Jagdbombenfliegerdivisionen war das Korps nur zur Koordinierung und Sicherstellung für technische Angelegenheiten und truppendienstlich zuständig.
    Im Einsatz fielen diese zwei Divisionen an das Führungsorgan/669. Frontfliegerkorps (MOB).

    Durch den Wegfall der 16. Luftarmee war das 71. Korps von Mai 1980 bis April 1988 dem Befehlshaber der Luftstreitkräfte der Gruppe unterstellt.

    Im Mai 1988 folte eine Reorganisation der Truppen der Luftverteidigung in Westrichtung.
    Das 71. Korps verlor seine Divisionen, die per Mai 1988 der wieder auflebenden 16. Luftarmee direkt unterstellt wurden. Das 71. Korps kam in der Folge zur Auflösung.

    Sonderaufgaben:
    Das 71. JFK bildete in Wittstock mit der 40. FuTBr. GSSD/WGT den LV- Gefechtsstand Nord. Um in Friedenszeiten bereits kriegsnahe Strukturen zu schaffen, wurde auch die 157. FRBr. von Güstrow nach Wittstock verlegt. Damit war dann der Gefechtsstand LV Nord aufgestellt.
    Der Befehlshaber des 71. JFK wäre im Krieg der Befehlshaber Jagdfliegerkräfte der 1. Front ( 1980 - 1988 ).

  •    
      Im Wald am Ort Gadow bei Wittstock wurde ein neuer Gefechtsstand der LSK/LV GSSD/WGT gebaut.
    Dorthin sollte nach Fertigstellung der gemeinsame Gefechtsstand 71. JFK/40.FuTBr/ 157 FRBr. bereits zu Friedenszeiten verlegen.
    Gemäß den Einsatzrichtlinien der Luftverteidigung der Vereinten Streitkräfte wurden Führungsstellen und Strukturen damit optimiert.
    Um für die Jagdfliegerkräfte/ Luftverteidigung bereits zu Friedenszeiten diese Führungs-u. Gefechtsstandsfunktionen zu erlangen, erfolgte 1980 die Bündelung der Jagdflieger zu Friedenszeiten beim 71. JFK .

    Jedoch ist zu verzeichnen, dass die Korpsstruktur der Luftstreitkräfte so um 1988 wegen der veränderten Militärdoktrin der UdSSR und der veränderten politischen Lage wieder abgeschafft wurde und es zur Auflösung als solches kam unter gleichzeitiger Zuweisung neuer Aufgaben außerhalb der GSSD.
    Die Jagdfliegerdivisionen erhielten mehr Eigenständigkeit und wurden dem Stab 16. Luftarmee direkt unterstellt.

       
      Nach dieser Umstrukturierung mussten auch Nachrichtenverbindungen neu organisiert werden.