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- LSK/LV -

 
 
- die 3. Luftverteidigungsdivision -
 
 
 
         
  „Vorgänger der 3. Luftverteidigungsdivision ( 3.LVD) waren:
Der 2. Aeroklub der Volkspolizei Luft in Drewitz wurde am 01.07.1956 als 3. Fliegerdivision der NVA. Später umbenannt in 3. Jagdfliegerdivision.
Daraus wurde durch Zusammenlegung Fliegender Verbände mit den Fla-Raketen und den Funktechnischen Truppen der Luftverteidigung zum 01.12. 1961 die 3. LVD
mit Stabssitz in Drewitz.
Im Oktober 1961 erfolgte die Verlegung nach Trollenhagen.
Später wurde 1967 -1969 für die 3. LVD ein Führungsgefechtsstand GS-33 bei Cölpin errichtet.
Als Reserveführungsstelle wurde der Wechselgefechtsstand 3. LVD Pragsdorf/Georgendorf genutzt.
Zur Führung der Rückwärtigen Dienste wurde mit höheren Stufen der Gefechtsbereitschaft eine Rückwärtige Führungsstelle ( RFS) 3. LVD bei Katzenhagen entfaltet.

Mit Bildung der 3. LVD unterstanden:
Jagdfliegergeschwader 2 Trollenhagen
Jagdfliegergeschwader 9 Karlshagen
Funktechnische Regiment-2 mit seinen Funktechnischen Kompanien
Fla-Raketen-Regiment-17 Stallberg
Fla-Raketen-Regiment-18 Sanitz nach desen Unterstellung

Divisionskommandeur: Oberst Lange
   
  Aufgabe der 3. LVD war die Führung der Truppenteile und Einheiten zur Sicherung des nördlichen Luftraumes der DDR bis einschließlich Ostseeraum, die Luftraumaufklärung in diesem Gebiet sowie die Flugsicherung in diesem Flugraum.
Ab 1970 wurde eine gemeinsame militärisch-zivile Flugsicherungszentrale Nord im GS Cölpin unter Einzug der zivilen Flugsicherung ACC Friedland der Zivilluftfahrt in dem Gefechtsstand eingerichtet. Ab diesem Zeitraum erfolgte von dort die komplette Koordinierung sämtlicher Flugbewegungen in diesem Luftraum.
Die Geschichte der 3 . LVD endete per 02.10.1990 unter befristetem Weiterbestand in der Bundeswehr unter Führung des Kdo LSK/LV Vorbereitungsstab 5. LwDiv bis zum 01.03.1991. Es erfolgte danach die Abwicklung durch die Bundeswehr. Ab 01.03.1991 wurde der Divisionsstab der 3. LVD Trollenhagen als Abwicklungsstab Nord für die Auflösung der LSK/LV Standorte nördlich Berlins befristet weiter verwendet.

Im Gefechtsstand Cölpin wurde ab dem 03.10.90 nur noch die Flugsicherungszentrale Nord weiter betrieben. Der Radarführungsdienst der Luftverteidigung wurde ab 03.10.90 direkt vom Gefechtsstand Fürstenwalde mit den vier in der Bunderswehr weiter verwendeten FuTB ( 13,23, 41 und 51) sicher gestellt.
   
  Aufgabe des NBA:
Das Nachrichtenbetriebsamt ( NBA) sorgte mit seinen Richtfunkbetriebsstellen 7-10 für die Anbindung der Gefectsstände 3. LVD an den ZGS und ZWGS der LSK/LV sowie und an die Gefechtsstände der Verbände 3. LVD.
Das Funksendeamt 4 des NBA sicherten die Funkverbindungen der Gefechtsstände ( GS/WGS) der 3. LVD.
Als nördlicher Endpunkt der Richtfunkachse wurden von der RFB-8 Cölpin die Nachrichtenverbindungen zum Gefechtsstand 3. LVD Cölpin in Kanalbündel per Kabel übergeben.

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